Zeitungslandschaft im Umbruch

Über die Ippen Verlagsgruppe

Die Beteiligungen von Dr. Dirk Ippen

Rund 20 Tageszeitungen, mehrere Radiostationen und zahlreiche Anzeigenblätter mit einer Gesamtauflage von fünf Millionen gehören zur Ippen-Gruppe. Über die F. Wolff & Sohn KG in Hamm, werden alle Beteiligungen auf die eine oder andere Weise dirket oder indirekt gehalten,  beherrscht oder es wird mitgestaltet Einfluss genommen. An der F. Wolff & Sohn KG ist als persönlich haftende Gesellschafterin (ohne Kapitalanteil) beteiligt die Fa. G.T. Werbung GmbH (Hamm) und als Kommanditisten u.a. Herr Dirk Ippen (München) mit 51 % und ein Neffe von Dirk Ippen, Herr Daniel Schöningh (München mit 30 %).

Angefangen hat alles in Hamm. Otto Woßidlo, der damalige Verleger des Westfälischen Anzeigers, suchte einen Nachfolger – und fand ihn in Dirk Ippen. 1968 stieg der promovierte Jurist, damals gerade 28 Jahre alt, zunächst als Juniorpartner ein.

Ippen war sieben Jahre lang Chefredakteur beim Westfälischen Anzeiger, eine Doppelfunktion, die im Hause zu viel Kritik führte. Damals war die innere Pressefreiheit ein groß diskutiertes Thema in den Redaktionen. Heute sieht Ippen ein, dass die Kritik berechtigt war: Die Funktionen Verleger und Chefredakteur sollten nicht vermischt werden.

Das Unternehmen wurde schnell größer. 1971 kam die Kreiszeitung Syke dazu, 1974 stieg der Verleger bei der Offenbach-Post ein, 1978 beteiligte er sich an der Allgemeinen Zeitung in Uelzen.

Wichtigster Coup war der Erwerb des Münchner Zeitungsverlags, in dem der Merkur und das Boulevardblatt tz erscheinen. Das war 1982. Der Verlag war hoch verschuldet, deshalb günstig zu haben. Die tz machte Millionenverluste – und leistete sich vier Chefredakteure. „Die Vierer-Bande“, sagt Ippen und zeigt auf das Foto an der Wand. Der frühere CSU-Chef Franz Josef Strauß habe ihm damals geraten, die tz sofort dichtzumachen. „Denn die Abendzeitung war die mit Abstand führende Boulevardzeitung in München.“

Als die deutsch-deutsche Grenze fiel, gründete Dirk Ippen den Oranienburger Generalanzeiger und die Altmark-Zeitung, während die Großverlage aus dem Westen von der Treuhand die ehemaligen SED-Zeitungen bekamen. Beide Neugründungen existieren noch, wobei der Oranienburger Generalanzeiger im Jahr 2011 verkauft wurde. „Es wäre für uns schwierig geworden, das Blatt weiterzuführen“, sagt Ippen. „Wenn Sie kleinere Zeitungen führen wollen, müssen Sie schon ein gewisses Netzwerk haben.“

Der Verlag des Westfälischen Anzeigers, die Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, ist eine hundertprozentige Tochterfirma der F. Wolff & Sohn KG.[7] Diese gehört zu 86,2 Prozent dem Verleger Dirk Ippen und zu 13,8 Prozent der Verlegerfamilie Dierichs, den früheren Besitzern der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen.[8] Die Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft besitzt wiederum zahlreiche Zeitungsverlage, so dass Dirk Ippen ausgehend vom Westfälischen Anzeiger die fünftgrößte deutsche Zeitungsgruppe aufgebaut hat

Der Verlag des Westfälischen Anzeigers, die Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, ist eine hundertprozentige Tochterfirma der F. Wolff & Sohn KG.[7] Diese gehört zu 86,2 Prozent dem Verleger Dirk Ippen und zu 13,8 Prozent der Verlegerfamilie Dierichs, den früheren Besitzern der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen.[8] Die Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft besitzt wiederum zahlreiche Zeitungsverlage, so dass Dirk Ippen ausgehend vom Westfälischen Anzeiger die fünftgrößte deutsche Zeitungsgruppe aufgebaut hat

An der Pressehaus Bintz Verlag GmbH & Co. KG ist als persönlich haftende Gesellschafterin (ohne Kapitalanteil und ohne Stimmrechte) die Pressehaus Offenbach GmbH(Offenbach) beteiligt; als Kommanditisten sind beteiligt die Firmen Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG (Hamm; Kapitalanteil 60 %), die Offenbach-Post Beteiligungs-GbR (Syke; Kapitalanteil 20 %) und die F. Wolff & Sohn KG (Hamm; Kapitalanteil 20 %).[5]

An der Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Hamm sind beteiligt als persönlich haftende Gesellschafterin (ohne Kapitalanteil) die Westfälischer Anzeiger Verlagsverwaltungsgesellschaft mbH (Hamm) und als Kommanditistin u.a. die F. Wolff Sohn KG (Hamm Kapitalanteil 84 %).

An der Offenbach-Post Beteiligungs-GbR mit Sitz in Syke sind u.a. beteiligt die Fa. Wolff & Sohn KG (Hamm; Kapitalanteil 51 %), Herr Lothar Krieghoff (Syke; Kapitalanteil 19 %), die Schmidt Vermögensverwaltungs GmbH & Co KG (Hamm; Kapitalanteil 11 %), Herr Dr. Dieter Petzold (Wiesbaden; Kapitalanteil 6 %), Frau Angelika Petzold (Köln; Kapitalanteil 6 %) und Herr Friedrich Reineke (Achim; Kapitalanteil 5 %).

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Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse der F. Wolff & Sohn KG

Beteiligungen der F. Wolff & Sohn KG